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Politik

«Einen Krimi zu schreiben ist Knochenarbeit»

Den vierten Tösstal-Krimi musste Roswitha Kuhn nach dem Tod ihres Mannes Jacques allein zu Ende schreiben. Egon Fässler las im Rahmen eines Kultur-Apéros des Vereins AbisZell Kultur Passagen aus dem Buch vor.

Gut 60 Personen durfte Martin Lüdin im Personalrestaurant «Zehntenscheune» der Kuhn Rikon AG am Donnerstagabend begrüssen. KuhnKuhns neuestes Buch «Mondnackt» lag in mehreren Stapeln im Eingangsbereich bereit zum Kauf.

Lüdin leitete den Abend mit einigen spannenden und amüsanten Episoden aus dem Lebenslauf des im Dezember 2016 verstorbenen Unternehmers und Gründers des Tibet-Instituts Rikon ein. «Was macht denn der 90-jährige noch für Kalbereien!», soll Kuhn die Reaktionen auf seine Hochzeit mit Roswitha beschrieben haben.

Gegnadete Geschichtenerzähler

Irgendwie scheint diese Aussage auch sehr gut auf sein übriges Leben gepasst zu haben. Jedenfalls, so Lüdin, war Jacques ein begnadeter Geschichtenerzähler - eine Eigenschaft, die zweifelsohne auch auf seine Frau zutrifft. Die Idee, ein Buch zu schreiben, war schnell geboren, aber ein Krimi sollte es nach den Vorstellungen von Roswitha eigentlich nicht sein. Nun schrieb und schreibt sie solche Mordgeschichten sogar allein! 

Mit Egon Fässler fand sich zur Lesung aus dem Buch eine ideale Besetzung. Im Nu fühlte sich der Zuhörer versetzt in eine kalte Winternacht und es brauchte keine grosse Fantasie, um sich die sehr bildhaft dargestellte Szenerie und die realitätsnahen Dialoge auch lebhaft vorzustellen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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