«Es geht heute weder darum, zu besprechen, warum das Ganze so lange gedauert, noch wie viel es gekostet hat.» Wohl wissend, dass von der Hittnauer SVP solche Fragen zum Gestaltungsplan Luppmenpark kommen würden, machte Bauvorstand Carlo Hächler (FDP) an der Gemeindeversammlung am Montagabend gleich zu Beginn klar, um was es im ersten Geschäft nicht geht.
Doch Ortsparteipräsident Ralf Krummenacker liess sich nicht abhalten, trotzdem nachzubohren, welche Kosten die Ausarbeitung des Gestaltungsplanes bisher ausgelöst hat. «Ich finde das Projekt gut, aber ich bin enttäuscht, dass nicht einmal ein Zirka-Bereich bezüglich der Kosten angegeben wurde.» Man gehe davon aus, dass man sich nach wie vor im bewilligten Kredit von 180’000 Franken befinde, hielt sich Hächler bei der Rückmeldung kurz.
Maximal 2,5 Meter höher
Zuvor hatte er das komplexe Geschäft des Gestaltungsplans Luppmenpark erläutert. Dieser sieht zwei bis fünf neuen Häuser mit Alterswohnungen vor. Damit könnte über 50 Jahre nach der Gründung der Emil Spörri-Stiftung ihrem Ziel, geeignete Wohnmöglichkeiten für betagte Hittnauer zu erstellen, endlich Rechnung getragen werden. «Doch die Geschichte kennen wir zur Genüge», sagte Hächler und konzentrierte sich auf die Details des Gestaltungsplanes.
Eine lange Geschichte

