Am Samstag stand auch in Turbenthal der Clean-Up-Day auf dem Programm. Eine bunte Schar an motivierten «Fötzelern» traf sich deshalb um 9 Uhr im Werkhof: Viele Kinder, Familien aber auch Ältere. Beim Clean-Up-Day befreien Freiwillige den öffentlichen Raum von Abfall. Ausgerüstet sind sie mit Strassenplänen, Sicherheitswesten, Greifzangen und Handschuhen.
Ein toller Nebeneffekt
Um die Truppe zu motivieren, wies Katrin Ruzicka, Präsidentin des OK, in ihrer kurzen Begrüssungsrede auf den Rekord vom letzten Jahr hin: 67 Kilogramm Abfall sammelten Freiwillige damals. Der Tag lohnt sich also. Für Ruzicka dient der Tag vor allem dazu, die Kinder für das Littering-Problem zu sensibilisieren. Dass dabei der Umwelt etwas Gutes getan werden kann, ist natürlich ein toller Nebeneffekt.
«Mich nervt es, dass die Leute den Abfall einfach achtlos wegwerfen.»
Lara aus Wildberg
Die Kinder sind denn auch voller Elan bei der Sache. Zum Beispiel Jan und Lara aus Wildberg, die in ihren Sicherheitswesten noch fast verschwinden. Lara sagt: «Mich nervt es, dass die Leute den Abfall einfach achtlos wegwerfen.» Jan ergänzt: «Das tut der Umwelt nämlich überhaupt nicht gut.»

