Das Wichtigste in Kürze
- Die Fachstelle für Frauenhandel und Frauenmigration FIZ hielt in Effretikon ein Referat zum Thema
- Im Jahr 2018 betreute die FIZ 221 Fälle von Menschenhandel
- Auch im Zürcher Oberland gibt es immer wieder Einsätze
«Flora kam erst mit dem Versprechen von Albanien nach Deutschland, in einem Restaurant arbeiten zu können.» Mit diesem Fallbeispiel begann Doro Winkler, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Fachstelle für Frauenhandel und Frauenmigration FIZ zuständig ist, ihren Vortrag.
«Doch Flora wurde zur Arbeit als Prostituierte gezwungen, geschlagen und vergewaltigt.» Später kam sie in die Schweiz, wo sie von der Kantonspolizei entdeckt wurde und von der FIZ Schutz und Unterstützung bekam. Flora ist natürlich nicht der richtige Name der Frau. Doch ihre Geschichte ist wahr.
«Sexarbeit heisst nicht automatisch, dass man dazu gezwungen wird.»
Doro Winkler, Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration

