Am 14. September wird ein kleines Gummientchen zur Hauptattraktion in Madetswil. Dann findet die zweite Ausgabe des «End of Summer»-Festes statt, welches vom Dorfverein organisiert wird.
Während das «End of Summer»-Fest letztes Jahr noch in kleinem Rahmen stattfand und mit Flohmarkt, Kinderdisco und Waikiki-Bar aufwartete, haben die Organisatoren heuer ein Nachmittag füllendes Programm ausgearbeitet. «Beim letzten Mal stimmten Aufwand und Ertrag nicht überein», sagt Michi Hotz, Präsident des Dorfvereins Madetswil. «Also wollten wir etwas auf die Beine stellen, das ein breites Publikum anspricht – egal, ob Familien, Paare oder Einzelpersonen.» So fiel vor etwa zwei Monaten der Entschluss, das Fest unter dem Motto «Wasser» zu feiern.
Dank guter Kontakte zur hiesigen Wasserversorgung war schnell die Idee geboren, einen Parcours auf die Beine zu stellen, der verschiedene Posten zum Thema beinhaltet. Bei diesen erfahren die Teilnehmer wie Wasserkraft funktioniert und Strom durch Wasser erzeugt wird, wie die Feuerwehr Wasser zum Löschen von Bränden einsetzt, und was es mit den Aggregatszuständen von Wasser auf sich hat. Auch die kleinen Besucher kommen auf ihre Kosten. In der Bastelecke können sie ihr eigenes Wasserrädli bauen.
Für jeden Posten gibt es ein detailliertes Datenblatt. So haben die Helfer, die den Parcours betreuen, einen guten Überblick über Einsatzplan, Material und Aufgabenstellungen. Alles ist genau durchgeplant, damit das «End of Summer»-Fest reibungslos ablaufen kann – eine akribische Vorbereitung, die einige Zeit in Anspruch genommen hat. «Wie gross der Stundenaufwand ist, lässt sich schwer abschätzen», meint Michi Hotz. «Alleine die Organisation des Parcours hat gut 40 Stunden beansprucht.»
«Das Äntlirennen gibt bei den Zuschauern sicher ein riesiges Gerenne.»
Michi Hotz, Präsident vom Dorfverein Madetswil

