Marc Schedler tritt bei den Pfarrwahlen für die Periode 2020 bis 2024 nicht mehr an. Das geht aus einer amtlichen Anzeige der reformierten Kirche Turbenthal-Wila hervor.
Wie Marianne Heusi, Präsidentin der Kirchgemeinde, auf Anfrage sagt, habe sich Schedler für eine frühzeitige Pensionierung entschieden: «Wir sind einerseits traurig, dass er unsere Kirchgemeinde verlässt. Andererseits sind wir glücklich, dass er noch rund neun Monate bei uns bleibt.» Schedlers Amtsperiode endet offiziell Mitte 2020. Pfarrer ist er in Turbenthal seit 2015.
Versammlung wählt Pfarrwahlkommission
Eine Pfarrwahlkommission wird sich auf die Suche nach einem Nachfolger machen. Diese wird von der Kirchgemeindeversammlung Anfang Dezember gewählt. Der neue Pfarrer hat ein Stellenpensum von 90 Prozent. Die Stimmberechtigten wählen ihn an der Urne. Das sei bei einem neuen Pfarrer so, erklärt Heusi.
Anders sieht es bei Pfarrerin Heidi Noll aus. Sie stellt sich auch für die nächsten vier Jahre zur Verfügung. Als Amtierende wird sie still gewählt. Ausser 100 Stimmberechtigte verlangen bis am 6. Oktober schriftlich ihre Wahl an der Urne. Noll soll ebenfalls ein Pensum von 90 Prozent erhalten. Die Kirchenpflege stehe hinter ihr, sagt Heusi. Ihre Wahl ermöglicht Kontinuität im Gemeindeleben.

