Schnee ist auf knapp 700 Metern über Meter anfangs September kaum zu erwarten. Die «weisse Pracht» hatte dem Moto-Club Wila schon zweimal die Suppe versalzen. Das geschah jeweils Ende April. Doch auch Regen genügt, um eine Veranstaltung, die im Freien stattfindet, so zu beeinträchtigen, dass sich Veranstalter veranlasst sehen, die Notbremse zu ziehen.
Der Moto-Club Wila (MCW) wich zwar nicht des Wetters wegen vom Frühling auf den Spätsommer aus. Der Grund für die Verschiebung war vielmehr die Verfügbarkeit eines geeigneten Geländes. Aber insgeheim liebäugelte man doch ein wenig damit, dass die Wetterverhältnisse anfangs September stabiler seien als im April.
Clubpräsident auf dem Siegerpodest
Schon für den Samstag waren die Wetterprognosen nicht formidabel. Doch der erste Tag des diesjährigen Anlasses verlief geradezu optimal. Während es nur wenige Kilometer entfernt regnete, blieb es auf dem Übergang vom Töss- ins Eulachtal trocken. Die gut präparierte Piste liess schnelle und spannende Rennen zu, die Temperatur war angenehm. Allerdings hätte sich der MCW etwas mehr Startende gewünscht. Etliche Fahrer und Zuschauer äusserten sich immerhin positiv über den Parcours und die Veranstaltung allgemein.

