Das Wichtigste in Kürze
- Am Flugverkehrspodium in der Grosshalle in Turbenthal diskutierten Vertreter von FDP, SP und Umweltorganisationen über die Auswirkungen der Vielfliegerei
- Als Massnahme zur Reduktion des Flugverkehrs stand die Klimaabgabe auf Flugtickets im Zentrum
- In der Kritik stand auch die Wachstumsstrategie des Flughafens Zürich
FDP - Ständerat Ruedi Noser zeigte sich erfreut darüber, das Podium nicht mit einem Klimaleugner teilen zu müssen: «Jeder weiss, am Klima muss man etwas machen!» Dennoch, besonders mit Blick auf die Besetzung auf Seite der Inputgeber mit SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf, ihrem lokalen Parteikollegen Felix Caduff sowie dem grünen Kantonsrat Urs Dietschi hätte der Abend ohne Weiteres auch einen Vertreter des Flughafens ertragen.
Anhand einer Folie von SRF Meteo wurde ersichtlich, dass sich die Durchschnittstemperatur in der Schweiz seit Beginn der Messungen im Jahre 1864 um zwei Grad erhöht hat. In einem Quervergleich unter den Verkehrsträgern bezüglich Klimaschädlichkeit führt gemäss Caduff der Flugverkehr diese unrühmliche Rangliste ganz klar an. Um dem entgegenzuwirken, stellt er zwei klare Forderungen: «Bahn statt Flug bei Reisen bis 1000 Kilometer sowie Kostenwahrheit auch bei Flugreisen».
Eine Flugticketabgabe steht zur Diskussion

