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Politik

Diese Oberländer Gemeinden weisen zu hohe Werte aus

Die Gemeindewerke Pfäffikon haben ein Pumpwerk abgestellt, weil Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt wurden. Aktuelle Messungen des Kantons zeigen: Andere Grundwasserversorgungen in der Region haben ein ähnliches Problem.

Diese Sofortmassnahme hat Wellen geschlagen: Am Montag haben die Pfäffiker Gemeindewerke das Grundwasserpumpwerk Mettlen abgeschaltet (wir berichteten). Bis auf weiteres. Dies nachdem erhöhte Rückstände von Chlorothalonilsäure festgestellt wurden. Dieser Wirkstoff wird immer wieder als Pflanzenschutzmittel eingesetzt, um Pilzbefall vorzubeugen.

Weitere Wasserversorgungen betroffen

Im Mai hat das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) in rund 1000 Grundwasserfassungen im Kanton Zürich Proben genommen. Ein Blick auf die Messdaten zeigt: In insgesamt fünf Wasserfassungen in der Region wurde ein zu hoher Wert des Abbaustoffs des Fungizids nachgewiesen.

S tatt des zulässigen Höchstwerts von 0.1 waren es im Falle des Pumpwerks Mettlen 0.4 Mikrogramm pro Liter (μg/l). Die Situation sei an sich nicht gravierend, sagte Betriebsleiter Dumeng Tönett am Montag. Doch ohne Entwarnung gehe man davon aus, dass sie gefährlich sind. 

Abgesehen vom Pumpwerk Mettlen in Pfäffikon sind dies die Grundwasserfassung Riedt in Russikon (0.33 μg/l ), Seewadel in Gossau (0.22 μg/l) u nd Bachtel in Illnau-Effretikon (0.10 μg/l).

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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