Letzte Chance für Gruselfans
Bereits über hundert Horrorgeschichten sind bei der Zürcher Oberland Medien AG für den diesjährigen Schreibstar-Wettbewerb eingegangen. Letztes Jahr konnten die Veranstalter mit 347 eingesandten Geschichten einen Rekord verzeichnen. Dieser Rekord könnte theoretisch noch geknackt werden, denn auch letztes Jahr war zu diesem Zeitpunkt erst ein Drittel aller Geschichten eingetroffen.
Wenig junge Autoren
Auffällig ist, dass dieses Jahr lediglich zehn Prozent der Geschichten von unter 16-Jährigen eingereicht werden. Projektleiterin Susanna Limata vermutet, dass Horror nicht unbedingt ein Jugendthema ist. Klar gebe es auch Autoren, die das Thema kindergerecht behandelten, sagt sie. Bekannt sei etwa die «Gänsehaut»-Reihe von Robert Lawrence Stine, in denen es um allerlei Schauriges wie Geisterhunde oder Werwölfe geht.
«Ich glaube aber auch, dass Jugendliche und Erwachsene anders an Horrorgeschichten herangehen.» Für junge Menschen sei Horror eher etwas, das sie aus Filmen und Büchern kennen würden, und dem sie sich aussetzten, um ihren Mut zu beweisen oder ihre Grenzen zu testen.
«Erwachsene wissen hingegen ganz genau, was sie da konsumieren.» Vielleicht zögen Menschen mit mehr Lebenserfahrung bei Horrorgeschichten auch eher Parallelen zu aktuellen Nachrichten oder persönlichen schlimmen Erlebnissen.
Direkt in Geschichte einsteigen
Doch egal ob Jung oder Alt – Für alle Teilnehmenden gilt: Die Geschichte muss möglichst spannend sein und die Jury überzeugen. Silvana Jecklin, Jury-Mitglied und Schreibcoach im Atelier Schreibimpuls in Uster, sagt, es sei wichtig, direkt in die Handlung einzusteigen und auf langfädige Einführungen zu verzichten.
Hier gehts zu allen Tipps von Silvana Jecklin:
Mit fünf Tipps zur packenden Kurzgeschichte
20.08.2019

Schreibstar 2019
Spannende und kurze Horrorgeschichten sind bei der diesjährigen Ausgabe des «Schreibstar»-Wettbew Beitrag in Merkliste speichern Die Wettbewerbsbedingungen
In der persönlichen Auslegung des Themas «Horror» sind dem Verfassenden keine Grenzen gesetzt. Die gibt es nur bei der Länge: Bis zu 5000 Zeichen lang (inklusive Leerzeichen) darf die Geschichte sein. Auch dieses Jahr werden alle Geschichten von einer kompetenten Jury bewertet.
Am finalen Gala-Abend am 12. Dezember im Stadthofsaal Uster kürt das Publikum per SMS-Voting aus den drei besten Geschichten der Youngsters bis 16 Jahre, sowie den fünf besten Texten der Erwachsenen die beiden Schreibstars 2019. Allen acht Finalisten winken Barpreise im Gesamtwert von 3800 Franken. Die besten 50 Geschichten erscheinen wieder in einem Buch, das allen Teilnehmenden am Final-Event kostenlos abgegeben wird.
Machen Sie mit! Schicken Sie uns Ihre Horrorgeschichte mit Altersangabe und vollständiger Adresse des Autors bis 9. September an schreibstar@zol.ch oder per Formular.

