In keiner anderen Gemeinde im Bezirk Pfäffikon schaffte es am Sonntag eine Abstimmungsvorlage auf eine Stimmbeteiligung von über 30 Prozent – ausser in Hittnau, wo rund 35,5 Prozent der Bevölkerung ihre Unterlagen einreichten. Der dritte Anlauf für den Bau einer neuen Gemeindeverwaltung vermochte das Volk an die Urnen zu ziehen. Mit 769 Ja- zu 174 Nein-Stimmen für den Baukredit in der Höhe von rund 4,33 Millionen Franken für die Aufstockung des Feuerwehr- und Werkgebäudes war die Abstimmung eine klare Sache.
«Das ist natürlich eine schöne Honorierung unserer Vorarbeit», freut sich Hochbauvorstand Carlo Hächler (FDP). «Die Mitwirkungsveranstaltungen in den letzten Jahren haben den Grundstein für das gute Resultat gelegt.» Auch wenn das Ja der Bevölkerung zum Bauprojekt absehbar war, sei Hächler «ein Stein vom Herzen gefallen».
Photovoltaikanlage erneut unbestritten
Bereits 2011 hatte sich der Gemeinderat für einen Neubau der Gemeindeverwaltung eingesetzt. 2014 hatten die Hittnauer Stimmberechtigten dann den Kredit für einen Neubau am Standort des alten Sekundarschulhauses mit 830 Nein- zu 669 Ja-Stimmen abgelehnt. Bereits damals war eine Photovoltaikanlage für 98’000 Franken geplant – und wurde im Gegensatz zum Gemeindehaus angenommen. Dies, obwohl die Rechnungsprüfungskommission damals genau die umgekehrte Version empfahl: Ja zum Gemeindehaus, Nein zur Photovoltaikanlage. Dieses Mal erhielt die Anlage erneut etwas mehr Zustimmung – mit 13 Ja-Stimmen knapp ein Prozent.

