Deutliche Zahlen in Pfäffikon: Auf knapp 83 Prozent der eingelegten Wahlzettel war am Sonntag ein Ja zur neuen Gemeindeordnung zu lesen. Die ursprüngliche Vorlage des Gemeinderates wurde nach der Gemeindeversammlung im Juni noch einmal angepasst, als die Rechnungsprüfungskommission (RPK) einige Änderungsanträge gestellt hatte, die allesamt vom Souverän genehmigt wurden.
Bildung einer Orts- und Denkmalschutzkommission
Die Anträge zielten in erster Linie auf die Eigenkompetenzen des Gemeinderates, der die Limite für wiederkehrende Ausgaben, die im Budget nicht enthalten sind, von 100’000 auf 250’000 Franken pro Jahr erhöhen wollte – dasselbe bei der Schulpflege. Nun hat die Pfäffiker Bevölkerung die abgeänderten Vorlage mit der von RPK und Gemeindeversammlung geforderten neuen Limite von 150’000 Franken offiziell an der Urne angenommen.
Durch die neue Gemeindeordnung, die im Januar im Kraft tritt, ergeben sich mit Ausnahme der Bildung einer Orts- und Denkmalschutzkommission anstelle der heutigen Natur- und Denkmalschutzkommission keine unmittelbaren Auswirkungen. Die neuen Vorschriften können allesamt während der Amtsdauer in Kraft treten. So etwa auch die Umwandlung der Rechnungsprüfungskommission in eine Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission.
Sanierung einen Schritt weiter

