Alleine 1500 Besucher zählte am Samstag alleine die grosse Rutschbahn am Dorffest Fehraltorf. Insgesamt zog das Fest rund 6000 Besucher pro Tag an. Am Freitagabend hatten zwei Schulklassen die Feierlichkeiten mit dem «Fehraltorfer Lied» den Startschuss markiert.
Bis am Sonntag präsentierten sich Vereine und Gruppen aus den Bereichen Musik, Sport und Kultur, aber auch die Kirche und die Schule Fehraltorf mit Standangeboten und Festwirtschaften. Eine Mini-Dampflokomotive zog Klein und Gross durch das Festgelände, an der Cüpli-Bar gab es Apéro mit Lachsbrötli, in der Spaghetteria verschiedene Spaghettigerichte und auch asiatische oder indische Gerichte wurden angeboten. Gemeindepräsident Anton Muff entschuldigte bereits sich in seiner Eröffnungsrede am Freitag dafür, dass er nicht an allen Ständen einkehren könne.
Interessant bleiben
Dass das Fest nur alle fünf Jahre stattfindet, mag wohl mancher Besucher schade finden. Laut Organisator Fritz Schmid sei dies aber ein bewusster Entscheid, da der Aufwand für die einzelnen Vereine, die zum Teil stark involviert seien, zu gross wäre. «Wenn die Arbeit zu streng ist, verliert sie ihren Reiz.»
Eine Einstellung, die bei vielen Dorffest-Besuchern auch auf Verständnis stiess. «So bleibt es interessant, man freut sich auf den Anlass und er ist kein Selbstläufer», sagte etwa ein Fehraltorfer, der seit rund zehn Jahren in der Gemeinde lebt. «Die Freude ist umso grösser», fügte ein anderer hinzu. «Man kann etwas Rechtes machen und nicht nur etwas Abgedroschenes.»

