Die Augen von Dennis Santoro glänzen, als er auf den neuen Sprungturm im Strandbad Baumen in Pfäffikon zugeht. Der 12-Jährige ist ein begeisterter Springer. Den mutigsten Sprung, den er bisher von einem Drei-Meter-Brett gewagt hat, sei ein Köpfler. «Einen Salto kann ich noch nicht», sagt er verlegen.
Der Turm in der Badi Pfäffikon wurde Anfang Mai installiert, zeitlich passend zum Saisonstart 2019. Letzten Sommer mussten die Pfäffiker ohne auskommen. Die alte Anlage war in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen. Abklärungen durch Fachexperten hatten gezeigt, dass ein weiterer Betrieb nicht verantwortbar gewesen wäre – der Turm wurde für Gäste während der Saison 2018 gesperrt.
Sehr zum Unmut von Dennis Santoro. Er habe sich den Sommer über anders beschäftigen müssen, was ihm nicht so leicht gefallen sei. «Ich und meine Freunde gingen baden oder rutschen. Aber das war schon nicht das Gleiche wie wenn der Sprungturm hier ist.»
Als er bei seinem ersten Badibesuch den neuen Sprungturm erblickt hatte, habe er diesen direkt ausprobiert. «Ich bin sicher 20 Mal nacheinander heruntergesprungen, wenn nicht noch mehr.»
Eine gerechtfertigte Investition

