Ein Erdrutsch riss auf der Oberen Chlausstrasse unweit des Gebietes Schlatt an der Grenze zwischen Wolfhausen und Hombrechtikon im vergangen Januar einen gut 60 bis 80 Zentimeter tiefen Graben in den talseitigen Strassenrand. Auslöser dürften starke Niederschläge gewesen sein. Die Gemeinde reagierte umgehend und fällte die grossen Bäume im Hang zur Gewichtsentlastung.
Nun wird klar: Die Sofortmassnahmen haben nur bedingt genützt. Der Hang rutscht noch immer, droht gar in den Bach abzugleiten. In den kommenden Wochen sind deshalb Arbeiten vorgesehen, um eine dauerhafte Stabilität des Hanges wiederherzustellen.
Pfähle und Lanzen für mehr Sicherheit
Unmittelbar nach den Vorkommnissen im Winter 2018 hatte die Gemeinde Hombrechtikon zwei Messtellen im Bereich der Oberen Chlausstrasse eingerichtet, um künftige Hangbewegungen erkennen zu können. Wie Simone Wolf, stellvertretende Abteilungsleiterin Tiefbau der Gemeinde Hombrechtikon, auf Anfrage sagt, haben sich die Messpunkte seit deren Errichtung um zwei respektive um sieben Zentimeter horizontal verschoben. Auch der vertikale Versatz sei deutlich erkennbar. Weil durch ein Abgleiten des Hanges auch eine Beschädigung der Strasse befürchtet werden müsse, habe man sich dazu entschieden eine Stützkonstruktion zur dauerhaften Sicherung des Gebietes zu errichten.

