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Politik

Nationalratswahlen: Ein Fünftel aller Kandidaturen aus dem Oberland

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich die Zahl der Zürcher Oberländer Nationalräte am 20. Oktober verdoppeln könnte.

Der Drang nach Bern ist auch in der Region noch nie so gross gewesen wie dieses Jahr: 187 Frauen und Männer aus dem Oberland, dem Glattal und dem Tösstal bewerben sich auf 29 Listen für einen Sitz im Nationalrat.

Damit machen die Kandidaturen aus der Region fast einen Fünftel der total 966 Personen aus, die einen der 35 Zürcher Nationalratssitze ergattern wollen. Nur auf drei der eingereichten Listen sind keine Bewerber aus der Region zu finden. 34 Prozent der Kandidaturen stammen aus der Stadt Zürich, womit sie leicht übervertreten ist. 8 Prozent kommen aus Winterthur.

Der Frauenanteil beträgt 43 Prozent, was einem neuen Hoch entspricht. In der Region liegt er gar noch ganz leicht höher: 43,3 Prozent sind es genau.

Die total 966 Personen verteilen sich auf 32 Listen. 2015, bei den letzten Wahlen, waren es 873 Personen auf 35 Listen. Dass es trotz weniger Listen mehr Kandidierende hat, wird damit erklärt, dass mehr Listen voll sind – also 35 Namen drauf stehen – als vor vier Jahren.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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