Das Wichtigste in Kürze
- Erstmals bietet der Ustermer Ferienplausch den Bau von Tanzrobotern an
- Der Kurs soll vor allem Mädchen an die Welt der Elektrotechnik heranführen
- Die Fachstelle für Gleichstellung an der ETH finanziert den Kurs mit
«Wie schaffe ich es, dass mein Roboter gerade steht?», fragt der zehnjährige Mateo den Kursleiter Axel Holliger. «Du hast falsch geklebt», antwortet dieser nach Begutachtung der Maschine und erklärt dann, wie es richtig geht. Auf dem Tisch neben Mateo liegt ein Blatt, auf dem Begriffe wie Microcontroller, H-Bridge oder RN1 stehen und komplizierte Grafiken abgebildet sind.
13 Kinder und Jugendliche bauen in einem Kursraum im Zentrum der ETH Zürich tanzende Roboter. Der Kurs ist Teil des Ustermer Ferienplauschs und ermöglicht den Teilnehmenden, erstmals mit Mikroelektronik, Elektrotechnik und Löten in Kontakt zu kommen.
Die Idee hinter dem Angebot ist einfach: «Wenn Kinder schon mal so etwas machen können, sind sie später weniger davon abgeschreckt», erklärt Naomi Strauss, die als Co-Kursleiterin vor Ort ist. Wie ihr Kollege ist auch Strauss dabei, ihr Bachelor-Studium in Maschinenbau an der ETH abzuschliessen. Hinter dem Dancebot-Kurs steckt «Mint & Pepper», ein Projekt zur Nachwuchsförderung des Zürcher Forschungszentrums Wyss.

