Per Webcam können sich Interessierte seit März regelmässig auch von Fern ein Bild über die Bauarbeiten an der Pfäffiker Seestrasse machen. Im Zeitraffer ist zu sehen, wie der Boden aufgerissen, Baumaschinen manövriert und die neue Begegnungszone gepflästert wird (wir berichteten). Die rot-weissen Abschrankungen im Vordergrund sind bereits weniger geworden, das Zentrum der Bauarbeiten hat sich in Richtung Hoch-/Kempttalstrasse verschoben. Die Arbeiten der dritten Bauetappe, die am nächsten Montag beginnt, werden jedoch per Webcam nicht mehr zu sehen sein. Die teils bis zu fünf Meter tiefen Gräben mitten im Zentrum bleiben der Kamera verborgen.
Dass der Startschuss für eine neue Bauetappe gefallen ist, wird trotzdem ganz Pfäffikon bemerken: Auf der Hauptachse durch die Gemeinde wird die Kreuzung vor dem Gemeindehaus, die derzeit noch durch ein Ampelregime koordiniert wird, gesperrt. «Ab nächstem Montag wird es in Pfäffikon für rund zwei Monate keine Ampel mehr geben», sagt René Iten, Leiter des Bauamtes.
Folge der Totalsanierung
Der Verkehr zwischen Fehraltorf und Wetzikon wird während rund 10 Wochen über die Bahnhofstrasse umgeleitet (siehe Plan). Für den Individualverkehr von oder nach Russikon werden der nördliche Teil der Frohwiesstrasse und ein Abschnitt der Obermattstrasse zur Einbahn erklärt. «Dies war nötig, um Rückstau beim Bahnübergang auf die Bahnhofstrasse zu vermeiden, der den ganzen Verkehr auf der Umleitung zum Kollaps bringen könnte», so Iten. Während die Fussgängerführung dem jeweiligen Baufortschritt angepasst wird, bleibt die aktuelle Umleitung zur Seestrasse bestehen. Auf der Website der Gemeinde Pfäffikon ist die Baustelleninfo mit einem detaillierteren Plan aufgeschaltet.

