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Sperrung im Pfäffiker Zentrum

Am Montag, 19. August, beginnt in Pfäffikon die dritte Bauetappe des Gestaltungsprojektes Seestrasse. Dabei muss die Kreuzung vor dem Gemeindehaus für rund zwei Monate gesperrt werden.

Während zehn Wochen ist die zentrale Kreuzung in Pfäffikon nicht befahrbahr. , Der Durchgangsverkehr wird über die Bahnhofstrasse umgeleitet. , Somit wird es bis Ende Oktober keine Ampel auf Gemeindegebiet geben.

Archivfoto: Fabio Meier

Sperrung im Pfäffiker Zentrum

Per Webcam können sich Interessierte seit März regelmässig auch von Fern ein Bild über die Bauarbeiten an der Pfäffiker Seestrasse machen. Im Zeitraffer ist zu sehen, wie der Boden aufgerissen, Baumaschinen manövriert und die neue Begegnungszone gepflästert wird (wir berichteten). Die rot-weissen Abschrankungen im Vordergrund sind bereits weniger geworden, das Zentrum der Bauarbeiten hat sich in Richtung Hoch-/Kempttalstrasse verschoben. Die Arbeiten der dritten Bauetappe, die am nächsten Montag beginnt, werden jedoch per Webcam nicht mehr zu sehen sein. Die teils bis zu fünf Meter tiefen Gräben mitten im Zentrum bleiben der Kamera verborgen. 

Dass der Startschuss für eine neue Bauetappe gefallen ist, wird trotzdem ganz Pfäffikon bemerken: Auf der Hauptachse durch die Gemeinde wird die Kreuzung vor dem Gemeindehaus, die derzeit noch durch ein Ampelregime koordiniert wird, gesperrt. «Ab nächstem Montag wird es in Pfäffikon für rund zwei Monate keine Ampel mehr geben», sagt René Iten, Leiter des Bauamtes. 

Folge der Totalsanierung

Der Verkehr zwischen Fehraltorf und Wetzikon wird während rund 10 Wochen über die Bahnhofstrasse umgeleitet (siehe Plan). Für den Individualverkehr von oder nach Russikon werden der nördliche Teil der Frohwiesstrasse und ein Abschnitt der Obermattstrasse zur Einbahn erklärt. «Dies war nötig, um Rückstau beim Bahnübergang auf die Bahnhofstrasse zu vermeiden, der den ganzen Verkehr auf der Umleitung zum Kollaps bringen könnte», so Iten. Während die Fussgängerführung dem jeweiligen Baufortschritt angepasst wird, bleibt die aktuelle Umleitung zur Seestrasse bestehen. Auf der Website der Gemeinde Pfäffikon ist die Baustelleninfo mit einem detaillierteren Plan aufgeschaltet. 

Die Bauarbeiten an der Kreuzung haben allerdings nur indirekt mit dem Gestaltungsprojekt der Seestrasse zu tun. «Die zum Teil über 70 Jahre alten Werkleitungen, die im Zuge der Sanierung der Seestrasse ersetzt wurden, gehen im Untergrund natürlich weiter in Richtung Frohwiesstrasse», so der Leiter des Bauamtes. Darum habe man die Gelegenheit genutzt um die Leitungen im Bereich der Kreuzung ebenfalls zu ersetzen. «Die Leitungen im Untergrund der Frohwiesstrasse müssen irgendwann auch saniert werden, doch dafür gibt es noch keinen definitiven Zeithorizont.» 

Neues Vortrittsregime

Ende Oktober soll das Gestaltungsprojekt Seestrasse inklusive Bauarbeiten an der Kreuzung abgeschlossen sein. Von der temporären Verkehrsführung bis zum Abschluss ist René Iten überzeugt. « Die Bahnschranke an der Frohwiesstrasse war der grösste Knackpunkt. Mit dem Einbahnregime für alle Fahrzeuge  ausgenommen dem Linienbus 830 konnten wir diesen aber lösen.»

Für die Planung der Umleitung habe man eng mit dem Kanton zusammengearbeitet, der schliesslich auch die Hauptverantwortung für die Verkehrsführung trägt. Neben der Signalisation für die Umleitung seien einzig Anpassungen am Vortrittsregime geplant, damit der Verkehr flüssig läuft. Geschwindigkeitsreduktionen seien indes keine vorgesehen. 

Infolge der Verkehrsumleitung findet die diesjährige «Pfäffiker Dorfete» am 23. und 24. August ausnahmsweise auf der Bankstrasse statt. Weitere Informationen unter www.pfäffiker-dorfete.ch

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