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Politik

Ab einem Liter Blutverlust besteht Lebensgefahr

Bei Verletzungen führt ein Blutverlust ab einem Liter zu einer lebensbedrohlichen Situation. Das richtige Vorgehen beim Behandeln stark blutender Wunden ist entscheidend. Die Rettungs-Ausbildnerin Sandra Renggli berichtet aus eigener Erfahrung.

Diesen Samstag werde ich wieder Sanitätsdienst an der Streetparade in Zürich leisten. Vor einem Jahr standen leider die Schnittverletzungen am Häufigsten im Vordergrund. Die vielen Glasscherben führten an allen Körperstellen zu erheblichen Wunden und auch arteriellen Blutungen.

Sanität hatte wegen Glasscherben Hochbetrieb

Durch die Schuhe eingetretene Glasscherben, die in den Füssen steckten über Verletzungen durch herumgeworfenes Glas auch im Kopfbereich bis hin zu Schnitten im Gesäss, weil sich die Patienten in die Glasscherben gesetzt hatten, hatten wir alle Hände voll zu tun. Viele Patientinnen und Patienten mussten ins Spital zur weiteren Wundversorgung wie nähen und chirurgische Entfernung von Fremdkörpern, überführt werden. Ich hoffe sehr, dass diese Art von Verletzungen dieses Jahr seltener sein werden.

Erwachsene haben fünf bis sechs Liter Blut

Starke Blutungen gehören auch zu den lebensbedrohlichen Zuständen. Ein Erwachsener Mensch hat je nach Grösse zwischen fünf bis sechs Liter Blut im Körper oder etwa sieben Prozent des Körpergewichts. Sobald Blut fliesst, sieht die Situation rasch dramatisch aus. Stellen Sie sich eine Blutlache von einem halben Liter Blut vor. Ab einem Liter Blutverlust besteht Lebensgefahr. Die Blutstillung gehört zu den lebenserhaltenden Sofortmassnahmen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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