Das Wichtigste in Kürze
- Immer weniger Bilder werden an Bahnschaltern oder Automaten verkauft
- Der Zürcher Verkehrsverbund plant weitere Schliessungen
- Ein Kriterium ist die sogenannte 20-Minuten-Regelung
«Der bediente Ticketverkauf am Schalter verliert rasant an Bedeutung.» Es sind deutliche Worte, die der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) zum klassischen Billettverkauf findet. Der ZVV untermauert die Aussage mit Zahlen: Nur noch jedes 14. Billett - also rund sieben Prozent - wird am Bahnschalter verkauft, das ist nochmals ein Fünftel weniger als im letzten Jahr.
Der Umsatz an den ZVV-Billettschaltern hat sich in den vergangenen zehn Jahren halbiert. Der Verkehrsverbund geht davon aus, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren noch weiter akzentuieren wird.

