Wir freuten uns auf den 1. August, unseren Nationalfeiertag. Unsere beiden Buben fieberten diesem Ereignis immer ganz besonders entgegen, weil sie dann ihr heissgeliebtes Feuerwerk abbrennen durften. Unsere beiden kleineren Mädchen dagegen freuten sich an ihren Lampions, die sie jeweils selber aussuchen durften.
Die Kinder konnten es kaum erwarten
Die glänzenden Kinderaugen und das Staunen ob dem schönen Feuerwerk bleiben mir in guter Erinnerung. An diesem 1. August nahmen wir an einer Feier mit Höhenfeuer teil. Wir mussten mit unseren vier Kindern eine halbe Stunde auf einem schmalen Waldweg zum Festplatz gehen. Die aufgeregten Kinder konnten kaum warten, bis das langweilige Gerede übers Mikrofon endlich aufhörte, die Nationalhymne gesungen war und das Höhenfeuer zu lodern anfing.
«Natürlich war es für die beiden Väter kein Opfer, mit den Kindern das Feuerwerk zu zünden.»
Just zu diesem Zeitpunkt begann es heftig zu regnen. Wir hatten uns gut eingepackt und so tat der Regen der Freude unserer Kinder keinen Abbruch. Die Väter waren nun gefragt, um den Kindern zu helfen, das nasse Feuerwerk abzubrennen. Neben uns stand eine uns bekannte Familie, ebenfalls mit vier Kindern im selben Alter wie die unsrigen.

