Das Wichtigste in Kürze
- Am Freitag wird das erste Super-League-Spiel mit Videobeweis durchgeführt
- Die Video-Assistenten sitzen in Volketswil im Teleclub-Gebäude
- Das System wird die Schiedsrichter fordern
So also sieht der Beweis aus. Nein, nicht der Videobeweis. Der Beweis, dass auch modernste Technik, zehn Monate Vorbereitung und motivierte Mitarbeiter Fehler nicht verhindern können. Sandro Schärer ist sich absolut sicher. «Ball am Kopf – Eckball!», ruft der Schiedsrichter in sein Headset, das ihn mit seinen Assistenten rund um das Feld und mit dem Video-Kontrollzentrum (VOR) verbindet.
Dort, 170 Kilometer Luftlinie vom Tourbillon entfernt, sitzen drei Männer vor vier Bildschirmen in einem überraschend hell und luftig gestalteten Raum. Eigens gezogene Glasfaserkabel jagen die TV-Bilder von Sitten zum Video-Assistenten (VAR) in Volketswil. An dessen Seite sitzen der Assistent des Video-Assistenten (AVAR) und der Techniker, der die Bilder präsentiert. Ein frisch angeschafftes Kommunikationssystem sorgt dafür, dass sich auch alle akustisch verstehen.
Das dürfte nicht passieren
