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Politik

Symbolische Mietpreise, die vorerst nicht bezahlt werden müssen

Es ist Halbzeit in der Bauzeit auf der Pfäffiker Seestrasse. Im unteren Teil der neuen Begegnungszone kommt das neue Raumnutzungskonzept bereits zum Einsatz.

Die Bauarbeiten an der Pfäffiker Seestrasse laufen seit Anfang März auf Hochtouren. Auf der neuen Pflästerung im unteren Teil der Strasse sind bereits Parkfelder eingezeichnet, am einen oder anderen Ort stehen wieder Sonnenschirme vor den Läden. Für die Gewerbetreibenden war und ist die Bauzeit vor dem eigenen Geschäft kein Zuckerschlecken. Sie sind während den Bauphasen Lärm und Schmutz ausgesetzt, die Zugänge zu den Läden sind teilweise blockiert und Umsatzeinbussen nicht auszuschliessen. «Kurz und schmerzhaft», bezeichnete Bauvorstand Lukas Steudler (FDP) das Strassenprojekt für die Pfäffiker Gewerbler im letzten Herbst, als die Pläne öffentlich auflagen. 

Arbeiten im Zeitplan

«Sowohl Anwohner als auch Gewerbetreibende zeigen viel Verständnis», fasst Gemeindeschreiber Hanspeter Thoma die aktuelle Lage zusammen. «Die Baustelle fasziniert auch viele Passanten, die stehen bleiben und dem Treiben zusehen.» Nicht alles laufe immer reibungslos, doch bisher sei «alles gut gegangen» und man liege nach wie vor im Zeitplan. 

Ende Oktober soll die neue Begegnungszone auf der ganzen Seestrasse fertiggestellt sein. Mit ihr bieten sich neue Nutzungsmöglichkeiten für den öffentlichen Raum. Darum hat der Pfäffiker Gemeinderat nun ein entsprechendes Konzept verabschiedet. «Ein separates Nutzungsregelement ist zwar nicht erforderlich, aber wir mussten überhaupt erst einmal erfassen, welche Nutzung an welcher Stelle möglich wäre», so Hanspeter Thoma. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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