Acht Meter ragt das Baugespann auf dem Dach der Liegenschaft an der Neugrundstrasse 5 in Fehraltorf empor. Wo heute noch eine Metallstange steht, soll in wenigen Monaten eine 5G-Mobilfunkanlage hinkommen.
Der Fehraltorfer Urs Mäder hat von dieser per Zufall erfahren. Er hat die Dorfzeitung Dorfposcht durchgeschaut und ist auf die Ausschreibung des Bauprojektes Nummer 2019/036 gestossen. «Das hat mich stutzig gemacht», sagt er. Es sei auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass es sich dabei um eine 5G-Antenne handelt.
«Dort habe ich das Baugesauch studiert und herausgefunden, dass eine Mobilfunkanlage von Swisscom für 3G, 4G und 5G vorgesehen ist. Das löste Unbehagen in mir aus. Vor allem, wenn man bedenkt, dass auch die 3G- und 4G-Antennen auf 5G aufgerüstet werden können.»
Strahlen, die zu Zellveränderungen führen
Was ihm vor allem zu denken gibt, ist der Standort der geplanten Antenne. 150 Meter von zwei Kindergärten weg, 300 Meter von der Schule entfernt, rundherum befinden sich Wohnblöcke – Personen, die dort verkehren, wären also direkt von der Strahlung betroffen. «Wie genau sich die Strahlen von 5G auf die Gesundheit auswirken können, weiss ich nicht. Die Erwärmung auf der Haut, die ausgelöst wird, kann aber zu Zellveränderungen führen», sagt Mäder und verweist auf die Weltgesundheitsorganisation.

