Nach dem Eigenschutz und der Gefahrenbeseitigung ist es wichtig, dass ich mir als Ersthelfer ein erstes, grobes Bild über den Zustand des Patienten mache. Als Laienhelfer muss ich keine Diagnose stellen können, sondern meine Aufgabe ist es, als erstes primär festzustellen, ob lebensrettende Sofortmassnahmen nötig sind.
Wichtig ist, rasch zu handeln
Bei lebensbedrohlichen Zuständen ist es sehr wichtig, keine Zeit zu verlieren und sofort zu handeln. Lebensbedrohlich wird es, wenn der Patient mit der Atmung oder mit dem Kreislauf ein Problem hat oder stark blutet. Die Ursache für einen lebensbedrohlichen Zustand ist für die Ersteinschätzung für den Laienretter unwesentlich. Viel wichtiger ist das rasche Handeln.
Doch die Umgebung und das Auffinden des Patienten können dennoch erste Anhaltspunkte liefern, was passiert ist und in welchem Zustand der Patient deshalb sein könnte. Mit all meinen Sinnen nehme ich eine schnelle, manchmal automatische erste Patientenbeurteilung vor. Sehen, hören, fühlen, riechen helfen beim Einschätzen der Situation und des Zustandes des Patienten.
Die drei Zustände

