Nichts deutete an diesem verregneten Morgen darauf hin, dass der Tag eine riesengrosse Herausforderung für mich bereithielt. Die erlernten Fähigkeiten, die ich mir als Privatperson und aktive Samariterin angeeignet hatte wurden an diesem Montagmorgen auf eine harte Probe gestellt.
Turbulenter Tagesbeginn
Eigentlich fing es etwas turbulent an, weil wir alle verschlafen hatten. Meine Kinder mussten den zwei Kilometer langen Schulweg mit dem Fahrrad zurücklegen. Dafür war es nun aber zu spät und deshalb baten sie mich, die Fahrräder in unseren Bus zu laden und sie zur Schule zu fahren, damit sie nicht zu spät kämen. Ich liess mich erweichen und hüpfte in meinem karierten Pyjama hinters Lenkrad.
Plötzlich knallte es
Auf dem Parkplatz neben der Schule hielt ich an, um die Kinder und ihre Räder auszuladen. Eine verkehrsreiche Strasse verlief zwischen dem Schulhaus und dem Parkplatz und einige Meter weit entfernt kreuzte beim Schulhaus auch noch die Bahn die enge Talstrasse. Gerade hielt ich ein Fahrrad hoch, als es laut knallte und aus den Augenwinkeln sah ich etwas fliegen. Kein Schrei, kein Laut nur der Knall.

