Politik

SP-Gemeinderat will Abbruch von Dübendorfer Rinoldihaus verhindern

Das alte Rinoldihaus auf dem Leepüntareal in Dübendorf ist einer geplanten Überbauung im Weg. SP-Gemeinderat Theo Zobrist ist der Meinung, dass der Stadtrat den Abriss nicht verfügen darf. Der Entscheid gehöre in die Hände des Parlaments.

SP-Gemeinderat will Abbruch von Dübendorfer Rinoldihaus verhindern

Gemeinderat Theo Zobrist (SP) wehrt sich gegen den Abbruch des in die Jahre gekommene Rinoldihauses. Denn der Stadtrat plant neben dem Stadthaus eine Überbauung, und dafür würde das Gebäude früher oder später weichen müssen. Die übrigen, zum teil stark baufälligen Häuser auf dem Leepüntareal wurden bereits vor Jahren abgerissen.

Zobrist will nun mit einer Motion erreichen, dass nicht der Stadtrat, sondern das Parlament über das weitere Schicksal des Gebäudes an der Usterstrasse 10 entscheidet. In der Begründung rechnet er vor, dass die Kosten für den Abbruch der Liegenschaft inklusive Terrainbereinigung und «Wertvernichtung» die Finanzkompetenz der Exekutive überschreite. Diese beträgt für einmalige Ausgaben maximal 300’000 Franken. Wenn der Stadtrat das Gebäude dereinst abbrechen wolle, müsse er dem Gemeinderat einen begründeten Antrag unterbreiten, so Zobrist.

Würde das Haus abgerissen, entstünde im Stadtzentrum eine noch grössere Leere, schreibt Zobrist. Im Übrigen sei es das einzige noch erhalten städtische Gebäude aus dem letzten Jahrhundert in Dübendorf. Aktuell befindet sich im Rinoldihaus der soziale Mittagstisch Subito, ausserdem finden im Märtkafi regelmässig Konzerte statt.

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