Bruno Ackermann war mit Herzblut Förster und hat die Wälder vom Forstrevier Schlatt-Hofstetten geliebt. Dass er aus gesundheitlichen Gründen - er hat Probleme mit dem Sprunggelenk - jetzt seine Arbeit schon etwas früher als zur regulären Pension aufgeben musste, tut ihm weh. Doch er schaut mit Stolz auf seine 30 Jahre im Dienste der Waldwirtschaft zurück.
Jungwälder in gutem Zustand
Wie er in seinem letzten Rundschreiben an die Waldbesitzer schrieb, sei er stolz, dass er viele überalterte Bestände verjüngen konnte. Die Jungwälder seien in einem guten Zustand, was Ackermann nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern anrechnet, auf deren Vertrauen er zu einem grossen Teil zählen konnte.
Eine lange Försterkarriere
Nach einer Forstwartlehre und der Weiterbildung zum Förster arbeitete Bruno Ackermann an verschiedenen Stellen, zum Beispiel in Schaffhausen oder Winterthur. Im Jahre 1988 gründete er seine eigene Forstunternehmung, um neben den Forstarbeiten auch den Holzhandel in die eigenen Hände zu bekommen. Damit er ein gesichertes Grundeinkommen hatte, bewarb er sich um die Stelle als nebenamtlicher Förster in Schlatt.

