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Politik

«Wir warten nicht ab, bis ein Unfall passiert»

Das Fehraltorfer Quartier «Im Berg» erhält eine Begegnungszone. Diese soll für mehr Sicherheit für Velofahrer und Fussgänger sorgen. Kostenpunkt: 31‘000 Franken.

Das Quartier «Im Berg» in Fehraltorf gehört zu den neusten des Dorfes. Vor rund acht Jahren wurde es fertiggestellt. Nun folgt der nächste Schritt in der Wohngegend hinter dem Fliegerkreisel: Die Quartierstrassen Im Berg und Obstgartenweg sollen zu einer Begegnungszone mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde werden.

Gemäss einer Mitteilung des Gemeinderats sei die Machbarkeit einer Begegnungszone bereits 2018 geprüft worden, nun liegt die Zustimmung der Kantonspolizei für die Umsetzung vor. «Die Gemeinde hat keine Hoheit, verkehrstechnische Änderungen vorzunehmen», führt Gemeindeschreiber Marcel Wehrli aus. «Dafür brauchen wir die Zustimmung der Kantonspolizei. Die haben wir nun erhalten.»

Höhere Verkehrssicherheit

Durch die Temporeduktion auf 20 Kilometer pro Stunde soll die Verkehrssicherheit für Fussgänger und Velofahrer erhöht sowie der Schutz für Kinder auf dem Schulweg verbessert werden. Das sei besonders wichtig, weil es sich um ein reines Wohnquartier handelt. «Die Umgebung soll ruhig und ungefährlich sein. Wir handeln präventiv und warten nicht ab, bis es zu einem Unfall kommt», so Wehrli.

Weitere Verkehrsberuhigte Quartiere in Fehraltorf seien ein Ziel des Gemeinderats. Die Gegend rund um den Obstgartenweg und die Strasse Im Berg wurde bereits so gebaut, dass der späteren Planung  einer Begegnungszone nichts im Weg steht.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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