Grosser Wirbel um Giftköder in Pfäffikon
Einige Hundehalter haben in den letzten Tagen trotz Hitze das Pfäffikerseeufer wohl gemieden. Auf Facebook kursierte die Warnung vor Giftködern in Seenähe. Zwei Hunde seien «mit einem unbekannten aber sehr schnell wirkenden Stoff vergiftet» und darum in tierärztlicher Behandlung. Dies nachdem bereits in Effretikon mehrere Katzen offenbar Opfer von Giftködern wurden (wir berichteten).
«Viele lassen ihre Katzen gar nicht mehr aus dem Haus»
26.06.2019

Giftköder-Alarm in Effretikon
Innert kurzer Zeit sind offenbar mehrere Katzen in Effretikon Opfer von Giftködern geworden. Beitrag in Merkliste speichern Nun kommt – zumindest für Pfäffikon – die Entwarnung. Dies stellt die Kantonspolizei in einem Facebook-Post klar. «In Pfäffikon hält sich hartnäckig das Gerücht, wonach zwei Hunde mit Giftködern vergiftet worden seien. Abklärungen der Kantonspolizei Zürich mit einem örtlichen Tierarzt ergaben, dass die beiden Tiere Vergiftungserscheinungen zeigten, weil sie in Seenähe gefundenes Marihuana aufnahmen.»
Diese Entwarnung ist jedoch nicht für alle ein Grund zur Freude. «2 Telefon und me weisses… aber lieber zerscht Giftköder schreie» oder «es wird alles teilt und nüt hinderfrögt» wird in der Facebook-Gruppe «Du bisch vo Pfäffike, wänn…» kritisiert. «Mached doch jetzt kei Hetze, sondern sind mir alli froh isch es nur en Fehlalarm gsi – die andere gits ja leider au», tönt es auf der anderen Seite. Und in der Kommentarspalte zum Beitrag der Kantonspolizei geht es humorvoller zu und her: «Sprichwörtlich ein Drogenspürhund!»

