Wenn die Pflegezentren Lindehus in Turbenthal und Im Spiegel in Rikon künftig ihr Angebot unter einem Dach mit den Spitex-Vereinen Zell und Mittleres Tösstal vereinen, dann trägt die Zusammenführung der ambulanten Spitex-Pflege und der stationären Pflege den veränderten Lebensgewohnheiten Rechnung.
Der Spitex-Präsident von Zell, Marcel Niederer, bringt es auf den Punkt: «Die Menschen treten heute nicht mehr einfach ins Altersheim ein. Sie nehmen im Alter erst die Spitex in Anspruch, müssen sich dann allenfalls einmal ins Spital in Pflege begeben, kehren dann aber dank der Spitex wieder nach Hause zurück. Man pendelt man also zwischen Pflegezentren und den eigenen vier Wänden.»
«Die Menschen nehmen im Alter erst die Spitex in Anspruch.»
Marcel Niederer, Präsident Spitex Zell
Erich Pfäffli, Präsident Spitex-Verein Mittleres Tösstal, teilt diese Meinung. Dieser fliessende Übergang zwischen ambulanter und stationärer Pflege sei die grosse Herausforderung der regionalen Pflegeorganisationen, denn «jede Person soll für ihre aktuelle Lebenssituation die richtige Betreuung erhalten.»
Spital hält Kosten tief

