Es gab der Wirkung der feurigen Rede von RPK-Präsident Stephan Märki (parteilos), der Gemeinderat müsse sparsamer sein, einen kleinen Abbruch, als eine Votantin aus der Gemeindeversammlung Hittnau sich meldete. Denn im RPK-Bericht zur Jahresrechnung war sowohl die falsche Jahreszahl aufgeführt, als auch ein grober Kommafehler, der aus der Nettoveränderung im Investitionsvermögen statt knapp 800 000 Franken plötzlich knapp 8 Millionen Franken machte.
«Wir erhalten fast keine brauchbaren Bewerbungen auf unsere offenen Stellen.»
Finanzvorstand Claudio Zinsli
Trotzdem genehmigten die 39 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Montagabend in der Kirche Hittnau die Jahresrechnung, die mit einem Aufwand von rund 15,9 Millionen und einem Ertrag von rund 16,8 Millionen Franken ein Plus von rund 860 000 Franken aufweist. Somit präsentiert sich ein um 1,11 Millionen Franken besseres Ergebnis als budgetiert (wir berichteten).
Teure, vakante Stellen
Das Plus hätte noch grösser sein können, wenn da nicht die drei Prozent mehr Aufwendungen, etwa bei externen Dienstleistungen und Springern im Verwaltungsbereich, gewesen wären. «Wir erhalten fast keine brauchbaren Bewerbungen auf unsere offenen Stellen», hatte Finanzvorstand Claudio Zinsli (FDP) zuvor ausgeführt. «Und wenn es dann doch zu einer Zusammenarbeit auf Probe kommt, heisst es schnell, dass Hittnau eben doch bitzli zu weit weg sei.»

