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Politik

Singend das Gewitter vertreiben

Unter der Leitung von Andreas Zwingli entführte der Tösstaler Kammerchor seine Zuhörer ans Sängerfest nach Estland, nach Osteuropa und wieder zurück in die Schweiz. Zur Ergänzung des Chorgesanges bot das Ensemble Randolina eine virtuose Abwechslung dank mitreissenden Melodien aus Rumänien, Bulgarien, Mazedonien und Griechenland.

Schon in den vergangenen Jahren, als die Sommerserenade noch im Gasthof Gyrenbad ob Turbenthal aufgeführt wurde, war das Wetterglück dem Tösstaler Kammerchor immer hold: Er konnte stets im Garten auftreten, nie musste das Konzert in den Saal verlegt werden.So war es auch dieses Jahr am neuen Standort im lauschigen Platz beim Restaurant Obstgarten in Oberlangenhard.

Bis zum Konzertbeginn verzogen sich die Wolken

Während noch gegen 18 Uhr der Regen sturzbachartig fiel, wurde es gegen 19 Uhr ruhiger, als die ersten Gäste zum Abendessen und die Sängerinnen und Sänger zum Einsingen eintrafen. Im Verlauf einer Stunde verflogen die Regenwolken und die Abendsonne erleuchtete den Garten zu Beginn des Konzerts um 20 Uhr.

Auftakt in Estnisch

«Su elus kumiseb kaasa tulevik, minevik, aegade armas kannel, sina õnnelik, õnnelik» bedeutet auf estnisch «Dein Leben summt mit Zukunft, Vergangenheit durch die Zeiten auf lieblicher Harfe, du bist glücklich, glücklich». Deutlich zu hören waren die Worte, perfekt gesungen vom Chor und die Stimmung des Liedes war gut zu spüren. Dank den gut recherchierten Ausführungen von Ruth Blattmann wurde das Publikum nicht nur mit den Fakten des nächsten Liedes versorgt, sondern man erfuhr nebenbei noch Wissenswertes über die Kultur, Politik und Geschichte des erst seit 30 Jahren unabhängigen Estlands.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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