Die alle zwei Jahre stattfindende Aufführung des Stadttheaters Bisikon in der Tabakschüür hat sich zum Dorffest entwickelt. Alle Bisiker helfen mit, sei es beim Bühnenaufbau oder im Service. Und nach dem Stück „Wie wär’s mit Tee“, das noch bis 28. Juni läuft, trifft man sich noch an der Bar.
Gefallener Filmstar
Die Aufführung vom Samstagabend war ausverkauft. Das Stück von Enrico Maurer handelt vom einst gefeierten Filmstar Henry Böhm, der gern zu tief ins Glas schaut. Er will sterben. Und zwar genau so, wie er gelebt hat: Mit viel Lärm und im Scheinwerferlicht. Darum beauftragt er einen Killer, der ihn in seiner Hotelsuite ermorden soll. Damit sein Abgang der Nachwelt möglichst spektakulär in Erinnerung bleibt, bestellt er eine Journalistin zum Interview. Sie soll den tödlichen Schuss «zufällig» miterleben und danach exklusiv berichten. Dummerweise hat die gute Frau viel Charme.
Henrys Lebensgeister erwachen wieder, er fühlt sich jung wie nie und verliebt sich Hals über Kopf in Julia. Doch wie stoppt man einen Killer, den man noch nie im Leben gesehen hat, und der drauf und dran ist, einen ins Jenseits zu befördern?

