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Politik

Das Glattal wird gründlich umgewälzt

Zwischen Dietlikon, Brüttisellen und Bassersdorf kreuzen sich Verkehrsprojekte des Bundes in Milliardenhöhe. Was das für Landschaft und Bevölkerung vor Ort bedeutet, haben zahlreiche Fachleute am Donnerstag an einem Info-Anlass aufgezeigt.

Im Glattal kündigt sich ein riesiger Eingriff ins Verkehrssystem an. Und zwar sind nacheinander eine Operation an den Hauptschlagadern des öffentlichen Verkehrs auf der Schiene sowie auch beim motorisierten Individualverkehr auf der Strasse vorgesehen. So soll erstens ein ­neuer Bahntunnel im Y-System mit zwei südlichen Zufahrten von Dietlikon und Bassersdorf her nach Winterthur gebohrt werden.

Und zweitens steht danach der Bau einer Entlastungsautobahn an. Diese soll dereinst von der A 1 nördlich von Brüttisellen unter Dietlikon und Wallisellen hindurch zur Verzweigung Zürich Nord beim Glattpark führen, wo es auf den Nordring geht.

«Engpass beheben»

«Wir müssen diesen Engpass beheben», sagte Gerry Steiner, Gesamtleiter der SBB-Planung im Gebiet Glattal, am Donnerstag an einer Bevölkerungsinformation. In der Bassersdorfer BXA-Sporthalle lauschten rund 200 Interessierte den Ausführungen der Fachleute von Bund und Kanton wie auch der direkt in die Planung einbezogenen Gemeinden Bassersdorf und Dietlikon. Auch an der Gebietsplanung beteiligt ist zwar Wangen-Brüttisellen, aber Gemeindepräsidentin Marlies Dürst hielt sich dieses Mal
im Hintergrund.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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