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Politik

Kaum Gegenstimmen zu neuem Bildungs-Leiter

Trotz Einwänden der Rechnungsprüfungs-kommission (RPK) stimmten die Hinwiler an der Gemeindeversammlung vom Montag der Schaffung einer Vollzeitstelle Leiter/in Bildung für die Schule Hinwil zu.

« Die Schaffung einer solchen Stelle ist richtig und wichtig für die Zukunft der Schule Hinwil » , begann Osi Achermann (CVP), Präsident der Rechnungsprüfungskommission seine Ausführungen zum Antrag der Schulgemeinde. Betreffend der Kosten sei man allerdings mit den Antragsstellern nicht gleicher Meinung, der Richtwert von 52'000 Franken sei viel zu optimistisch.

Schulpflegepräsidentin Monika Gnepf (FDP) hatte vorgerechnet, dass man bei einer solchen Stelle mit einem Salär von 130'000 bis 185'000 Franken und zusätzlich 20 Prozent Sozialkosten rechnen müsse, was den Salären von solch geschaffenen Stellen in den Gemeinden Meilen oder Wetzikon entspräche. « Mittelfristig können wir aber mit Minderkosten rechnen, weil durch die Schaffung einer solchen Stelle die Zahl der Behördenmitglieder von sieben auf fünf reduziert werden kann » , so Gnepf.

Die Schulpflegepräsidentin rechnet auch mit einem Rotationsgewinn durch die Pensionierung der Schulverwaltungssekretärin, weil ein Leiter Bildung einige dieser Aufgaben übernehmen könne. « Diesen Rotationsgewinn sehen wir nicht », sagte Achermann. « Die neue Stelle generiert Kosten und die RPK geht von höheren Kosten als die Schulpflege aus » .

Tiefere Kosten dank Stellenneubesetzung

Auch Alt-Kantonsrat Peter Preisig (SVP) wollte wissen, wie dieser Rotationsgewinn zustande käme. « Wenn wir diese Stelle mit jemand jüngerem besetzen können, sind das ganz andere Kosten als bei einer Person, die kurz vor der Pensionierung steht » , machte es Gnepf deutlich. « Wenn wir einen solchen Leiter Bildung haben, bin ich überzeugt, dass wir die Kosten reduzieren können » . Die Schulpflege könne mit einer solchen Stelle die Stabilität und Kontinuität sicherstellen und das Milizsystem stärken. Die 68 Anwesenden liessen sich überzeugen und stimmten dem Antrag mit sieben Gegenstimmen zu.

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