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Politik

«Andere stehen auf Kunst, ich auf alte Motoren und Technik»

Der Motorsportclub Hittnau stellt das neunte Oldtimertreffen auf die Beine. MSC-Präsident Christoph Hitz erklärt, weshalb ein solcher Event trotz Klimadebatte organisiert werden soll.

Knatternde Motoren, Benzingeruch und quietschende Reifen – während dem kommenden Wochenende steht Hittnau im Zeichen des Motorsports. Das neunte Oldtimertreffen des Motorsportclubs Hittnau (MSC) steht an.

Eine grosse Sache für MSC-Präsident Christoph Hitz – nicht nur aus OK-Sicht, sondern auch als privater Teilnehmer. Er besitzt mehrere Oldtimerfahrzeuge, zwei- und vierrädrige, mit denen er regelmässig an solchen Treffen aufkreuzt. Die Faszination daran kann er nicht richtig in Worte Fassen. «Man muss schon ein wenig ‹en Egge abha›.» Und das habe er ganz klar. «Andere stehen auf Kunst, ich auf alte Motoren und Technik – so ist das halt mit den Interessen», sagt er. 

Das Oldtimertreffen ist der Anlass, an dem sich Gleichgesinnte regelmässig treffen und austauschen können. In Hittnau ist der Event im ganzen Dorf bekannt. «Neben den Fahrzeugfanatikern kommen auch viele Familien mit Kindern vorbei, um sich die alten Fahrzeuge anzuschauen und fachsimpeln.»

«Es macht für mich keinen Sinn, Anlässe einfach zu verbieten.»

Christoph Hitz, Präsident Motorsportclub Hittnau

Die Grundidee eines Oldtimertreffens sei eigentlich immer dieselbe: Es wird ein Platz zu Verfügung gestellt, auf dem die Fahrzeuge präsentiert werden. Hittnau hebe sich jedoch von anderen Events ab: «Bei uns fährt jedes Fahrzeug, ausser die Lastwagen, über eine Eingangsbühne. So erhalten alle eine Portion Aufmerksamkeit.» Auch sorgt die Musikgesellschaft mit einem Platzkonzert für zusätzliche Unterhaltung. 

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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