Herr Portmann, am Mittwoch werden Sie unter Ihrem Künstlernamen Max. Unmoralisch auf der Bühne stehen. Man kennt Sie bisher aber eher als eine Hälfte des Duos «Die Zwillinge» – was steckt hinter dem Soloauftritt?
Matthias Portmann: Poetry Slam ist für mich eine zweite Schiene und ein Ausgleich zu den Auftritten mit meinem Zwillingsbruder. Es ist eine komplett andere Art von Bühnenpräsenz, die ich vor zwei Jahren für mich entdeckt habe. Mancher lustige Text eignet sich nicht als Nummer für die Comedy-Zwillinge, doch für Slam Poetry kann man ihn dann wunderbar gebrauchen.
Wann hatten Sie ihren ersten Auftritt?
Das war vor zwei Jahren in Zürich, in einer kleiner Bar, in der sich nur rund zehn Leute aufhielten. Jeder, der wollte, konnte ans Mikrofon treten. Das hat mir sehr gefallen. Doch seither stand die Arbeit mit meinem Bruder im Mittelpunkt – nachdem wir im Januar den Comedy Club Award gewonnen haben und nun mit «Das Zelt» unterwegs sind, bleibt sowieso nicht mehr viel Zeit neben der Arbeit.
Eineiiger Erfolg
06.02.2019


