Der Geruch von frischem Holz liegt in der Luft. Auf dem grossen Grundstück der Bachmann Sägerei AG, gegenüber der Turnhalle Schochen in Wila, liegen Baumstämme, soweit das Auge reicht. Die Schneid- und Schleifmaschinen sowie die Bagger laufen auf Hochtouren. In einer Ecke auf dem Areal liegt ein riesiger Haufen Sägemehl. «Das ist noch nicht alles, wir haben noch viel mehr hinter dem Gebäude», sagt Elisabeth Moser-Bachmann mit einem Schmunzeln.
Die 55-Jährige ist Mitglied in der Geschäftsleitung des Familienbetriebs und verantwortlich für den Vertrieb des Holz und Sägemehls. Dieses Jahr gehört auch das Organisationskomitee des Zürcher Kantonal-Schwingfest, das am 12. Mai in Fehraltorf stattfindet, zu den Kunden der Sägerei Bachmann. Das Sägemehl für die fünf Schwingkreise wird nämlich dort produziert. Gebraucht werden 75 Kubikmeter Späne. Das entspricht 500 Badewannen.
Sägemehl wird laufend produziert
Das Sägemehl wird laufend hergestellt, wie Elisabeth Moser-Bachmann sagt. «Während der ganzen Zeit, in der unsere Maschinen laufen, fallen Späne . Dafür braucht es keinen separaten Vorgang.» Die Menge für das Zürcher Kantonale häufe sich innert einer Woche an. Abgeholt wird es von den Organisatoren des Events.

