Ostermontag, 12 Uhr. Das Gelände rund um die Pferderennbahn Barmatt in Fehraltorf füllt sich langsam, die Schlangen an den Wettkassen werden länger. Kinder betteln bei ihren Eltern um ein Eis. Eine Mischung aus Grill- und Pferdegeruch liegt in der Luft.
Während sich der Grossteil der anwesenden Menge am zweiten Fehraltorfer Osterrenntag amüsiert, steht für Slavomir Sara ein anstrengender Arbeitstag bevor. Der 33-Jährige ist für die drei Rennpferde des Urdorfer Stalls FunConnection verantwortlich. «Wir sind gerade erst angekommen. Das erste unserer Pferde läuft um 14.45 Uhr mit» sagt Sara.
Duschen, putzen, aufwärmen
Just Moritz, Wayway und Strade Kirk – so heissen die drei Englischen Vollblutpferde, die Slavomir Sara betreut. Unruhig bewegen sie sich in ihrer Box hin und her. «Die Nervosität kam bereits, als wir sie in den Pferdeanhänger führten. Sie wissen genau, was auf sie zukommt», sagt der Betreuer. Zu den anstehenden Rennen kommen noch weitere Stressfaktoren hinzu – viele Menschen, die Lautsprecherdurchsagen, Hundegebell, andere Pferde. «Es ist deshalb wichtig, dass man ihnen regelmässig gut zuredet und sie durch Streicheln zu beruhigen versucht.»
«Mit vollem Magen fällt das Rennen schwerer.»
Slavomir Sara, Pferdepfleger am Fehraltorfer Osterrennen

