Ernst Ott, Sie sind seit über dreissig Jahren Mitglied der Vereinigung Pro Pfäffikersee (VPP), die sie die letzten acht Jahre auch präsidiert haben. Was waren für Sie die einschneidendsten Veränderungen rund um den See in dieser Zeit?
Ernst Ott: Die Nutzung des Gebiets als Naherholungsarena hat sich unglaublich intensiviert. Der Drang der Menschen, sich am Pfäffikersee aufzuhalten, ist auch absolut nachvollziehbar. Doch heute geht es nicht mehr nur um Verweilen und Geniessen. Die Menschen sind rund um die Uhr aktiver, wollen etwas machen, sich bewegen, baden, paddeln. An schönen Tagen halten sich bis zu 6000 Personen fast gleichzeitig am Pfäffikersee auf – und das funktioniert eigentlich erstaunlich gut. Aber all diese Aktivitäten mit Naturschutz vereinbaren zu wollen ist schwierig und Beschränkungen stossen nicht überall auf Verständnis.
Lebensraum für Fledermäuse statt Parkplätze
11.02.2019

Baustelle des Naturzentrums Pfäffikon

