Nun ist es amtlich: Die reformierten Kirchgemeinden von Schlatt, Elsau und Elgg dürfen zur gemeinsamen Kirchgemeinde Eulachtal fusionieren. Die reformierte Kirchensynode hat am Dienstag dem Zusammenschlussvertrag der drei Gemeinden offiziell zugestimmt. Damit ist die Fusion rechtskräftig.
«Es war ein sehr feierlicher Moment.»
Verena Wüthrich, Kirchenpflegepräsidentin Schlatt
«Es war ein sehr feierlicher Moment», sagt die Schlatter Kirchenpflegepräsidentin Verena Wüthrich. Sie ist zusammen mit einer kleinen Delegation der drei Kirchgemeinden nach Zürich gereist, um der Debatte beizuwohnen. Das Resultat in der Synode fiel sehr deutlich aus. 97 Synodalen sagten Ja zum Zusammenschluss, fünf enthielten sich und Gegenstimme gab es nur eine.
Wahlen voraussichtlich im November
Als Nächstes wählen die Mitglieder die neue, siebenköpfige Kirchenpflege. Das wird voraussichtlich im November der Fall sein. Von den amtierenden Kirchenpflegemitgliedern der drei Gemeinden stellen sich nebst Wüthrich sechs zur Wahl - zwei Elsauer und vier Elgger. Um wen es sich dabei handelt, dazu will sich Wüthrich noch nicht in die Karten blicken lassen. Nur so viel: «Die Wahlvorschläge werden wahrscheinlich im Juni publiziert.»

