«Unsere Plattentaufe ist eine Art Paukenschlag. Hier sind wir. Hört, seht, fühlt.» Sven Rosemann teilt sich, zusammen mit Rino Rollin, denn Bass- und Leadsängerjob bei der Pfäffiker Band Sons of Phoenix. «Das ist nicht ganz üblich», sagt er entspannt. Von Nervosität keine Spur. Dabei hätte er allen Grund dazu: Zusammen mit den anderen Sons of Phoenix, Martin Bartholdi, Rino Bollin und Stephan Eimer, tauft er nächsten Samstag das Album «Rising» im Nova Theater in Pfäffikon (siehe Box).
«Es gibt noch viel zu tun, für Nervosität haben wir keinen Platz», sagt Sven Rosemann und lacht. Ausserdem habe die Freude die Überhand. «Es war ein sehr langer Prozess mit einigen Auf und Abs.» Eine Zeit lang stand die Produktion des Albums nämlich unter keinem guten Stern. Die Songs waren ausgewählt, das Konzept stand, als sich die Band von ihrem Drummer trennen musste. «Da begann die Krise.»
Auf die Trennung folgte Panik
Auf die Gründe, weshalb man sich getrennt hat, möchte Rosemann nicht genauer eingehen. «Es hat einfach nicht mehr gepasst. Nicht musikalisch, sondern die ganze Situation. Er konnte sich so nicht mehr auf uns einlassen. Wir merkten, dass wir das Projekt in dieser Formation nicht beenden können.» Nach der Trennung habe sich ein wenig Panik ausgebreitet. «Ich fragte mich täglich, wie wir das Album fertig machen sollten. Das war ein Herzensprojekt von uns allen.»

