Politik

Wie verbringen die Effretiker Silvester?

Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Während die einen die Korken knallen lassen, verwöhnen sich andere mit selbstgemachten Pizzen. «Züriost» war unterwegs und wollte wissen, wie die Effretiker Silvester verbringen.

Wie verbringen die Effretiker Silvester?

Party, Anstossen, Feuerwerk, Champagner, Feiern. Schlagworte, die definitiv auf Silvester zutreffen – jedoch längst nicht für alle. SP-Nationalrat Fabian Molina aus Effretikon beispielsweise geniesst den Jahreswechsel im kleinen Rahmen, ebenso wie der Effretiker Passant Bruno Feierabend. Und während für die Influencerin Dalia Baumberger Feuerwerk ein Muss ist, werden bei der Familie Hollenstein höchstens «Wunderkerzli» angezündet – den Kindern zuliebe. «Züriost» wollte von Passanten, Politiker, Sporttrainer und Influencer wissen: Wie verbringt ihr den 31. Dezember? 

Bettina Hollenstein (36) mit Tochter Laura und Sohn Fabio aus Effretikon

«Wir feiern den Jahreswechsel in unserem Ferienhaus im Tessin. Eventuell kommt auch noch das Gotti von Fabio mit ihren Kindern. Vielleicht schlafen wir um Mitternacht schon; zumindest die Kinder. Feuerwerk lassen wir keines ab, dafür sind sie noch zu jung. Wir zünden höchstens Wunderkerzli an.»

Fabian Molina, SP-Nationalrat aus Effretikon

«Den Silvesterabend verbringe ich diesen Winter gemeinsam mit meinen Freunden. In diesem kleinen Rahmen werde ich mit einem guten Glas Champagner anstossen und den Beginn des neuen Jahres feiern. Jedoch verzichte ich auf Feuerwerk und Knallkörper jeglicher Art.»

Eva Sonderegger (40) mit Sohn Lian aus Effretikon

«Lian und ich fahren über Silvester in die Berge. Da werden wir den Schnee geniessen und Schlitteln gehen. Den Abend werden wir mit der Familie verbringen. Bei einem gemütlichen Nachtessen im Hotel lassen wir uns verwöhnen. Feuerwerk werden wir keines ablassen, da Lian keinen Lärm mag.»

André Sahli, Präsident des FC Effretikons

«Silvester feiere ich dieses Jahr friedlich zuhause mit der Familie. Wir kochen nichts Spezielles, sondern halten es simpel. Schliesslich haben wir über die Festtage schon genug geschlemmt. Für meine Kinder ist der Höhepunkt des Silvesterabends das Abbrennen des Feuerwerks.»

Silvan Schlauri (38) mit Tochter Ella aus Grafstal

«Es ist eine Tradition, dass wir bei Kollegen von uns feiern. Jedes Jahr belegen wir selber kleine Pizzen, die in einem Ofen, ähnlich wie ein Racletteofen, gebacken werden. Feuerwerk haben wir keines. Uns geht es an Silvester um die gemeinsame Zeit, zudem sind die Kinder noch zu klein für Raketen und Vulkane.»

Dalia Baumberger (22), Influencerin aus Grafstal

«Am 31. Dezember werde ich sicherlich gut essen und Zeit mit meinen Liebsten, also Freunde und Familie, verbringen. Essen, anstossen, zusammensitzen – das ist mir wichtig. Um Mitternacht kommt dann aber sicher auch Feuerwerk zum Einsatz; das ist ein Muss!»

Bruno Feierabend (68) aus Effretikon

«Ich habe an Silvester nichts Spezielles vor, den Abend verbringe ich zu Hause. Je nachdem stosse ich um Mitternacht mit meiner Frau auf das neue Jahr an, vorausgesetzt, sie schläft noch nicht. Zu einem Silvestermenü habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich denke aber nicht, dass wir etwas Aussergewöhnliches kochen werden.» 

Andrea Conzett (57), Gemeindepräsident von Weisslingen

«Wir laden ehemalige Nachbarn  aus unserem früheren Wohnort Neschwil zu uns nach Hause ein. Das war bereits Tradition, als wir noch dort gewohnt haben. Feuerwerk kommt keines zum Einsatz. Ich verzichte gerne darauf, der Umwelt und den Haustieren in der Umgebung zuliebe.»

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