«Die Krippen zeigen zwar alle die gleiche Szene, doch jede ist auf ihre Art einmalig», sagt Dorothe Schultz. Gemeinsam mit ihrem Mann und vier weiteren Mitgliedern der Katholischen Kirche hat sie den ersten Krippenweg in Uster organisiert. Die Idee dazu sei schon im letzten Jahr entstanden. «Nach den Sommerferien haben wir dann mit den Vorbereitungen losgelegt», sagt sie.
Figuren aus verschiedenen Kulturen
Bereits auf den ersten Aufruf nach Krippenfiguren in der Kirche meldeten sich verschiedene Kirchgemeindemitglieder, die ihre Sammlungen für die Ausstellung zur Verfügung stellen wollten. Dabei sind unter anderem handgeschnitzte Schweizer Figuren aus Holz, Figuren aus schwarzem Ton aus Tansania oder Figuren aus Sisalgeflecht. «Als Organisatoren war es unsere Aufgabe, die Figuren mit den teilnehmenden Geschäften zu koordinieren», sagt Schultz.
Ausgestellt werden die Szenen in der katholischen Kirche und in Schaufenstern von Ustermer Geschäften. 14 Gewerbler stellen ihre Läden für den Krippenweg zur Verfügung. Gezeigt wird in jedem die Szene der Geburt Christi mit Josef und Maria. «Durch die verschiedenen Materialien und Handwerke ergeben sich trotzdem 15 ganz verschiedene Bilder», sagt Dorothe Schultz. Es wären noch viele Figuren mehr zur Verfügung gestanden, hätten sich weitere Geschäfte gemeldet. «Dafür, dass es die erste Durchführung ist, sind wir aber sehr zufrieden.»
Für Weihnachten nach Hause

