Politik

Zwei von drei Oberländern scheitern bei «Ninja Warrior»

Sie alle wollten Ninja Warrior werden: die Oberländer Rolf Martin, Florian Siegrist und Melanie Ojalvo. Nur einer ist seinem Ziel einen Schritt näher. Fehlende Griffkraft und zu wenig Schwung wurden zweien zum Verhängnis. Wenigstens ein kleiner Trost: Die Note 10 für die schönste Landung im Wasser geht nach Rüti.

Zwei von drei Oberländern scheitern bei «Ninja Warrior»

Gleich drei Oberländer waren bei der heutigen Ausstrahlung von «Ninja Warrior Switzerland» vertreten: Rolf Martin aus Madetswil, Florian Sigrist aus Fehraltorf und Melanie Ojalvo aus Rüti. 

Mit seinen 57 Jahren war Rolf Martin der älteste Kandidat, der heute antrat. Das verunsicherte Martin aber nicht, eher im Gegenteil. «Es gibt keine Altersgrenze, wenn man vorbereitet ist.»

Trotz Vorbereitung wurde ihm die Schaukel, mit der man sich zum Cargonetz schwingen muss, zum Verhängnis: Er liess nicht richtig los, hatte zu wenig Schwung und fiel ins Wasser.

Ob es Florian Siegrist aus Fehraltorf besser macht? Der 27-Jährige schien sehr motiviert: «Ich betätige mich polysportiv und tanze deshalb durch den Parcours.»

 

Siegrist hielt sein Wort und überwand die Hindernisse ohne grosse Mühe. Nach nur einer Minute und 13 Sekunden drückte er auf den Buzzer bei den Moderatoren Chris Bachmann und Maximilian Baumann und ist somit in der Finalqualifikation dabei. 

Als dritter Vertreter des Oberlands startete Melanie Ojalvo den Parcours. Die 31-Jährige war überzeugt: «Dabei sein ist alles – ich schaffe das, auch als Frau!» Den Fünfsprung meisterte sie mit Bravour und kam gut erhalten auf der zweiten Plattform an; die besten Voraussetzungen schon zu Beginn. 

Doch dann kam der Dämpfer. Ojalvo schwang sich mit dem Kugellift zur zweiten Plattform, liess los – und landete mit einem Rückwärtssalto im Wasser. Aus war der Traum vom Ninja Warrior. Immerhin: Die Rütnerin erhielt die Stilnote 10 von den Moderatoren für ihre Landung im Wasserbecken. 

Fehler gefunden?

Jetzt melden.