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Mönchaltorferin zeigt ihre dunkle Seite

Wie weit führt der Weg von Elena Egli aus Mönchaltorf im TV-Format Switzerland's next Topmodel? Noch darf sie weiter von einer Karriere als Model träumen.

Elena Egli aus Mönchaltorf kämpft bei «SNTM» weiter.

Instagram: elena.sntm.2018

Mönchaltorferin zeigt ihre dunkle Seite

Ui, schon die dritte Folge von Switzerland’s next Topmodel! Die Jury hat letzte Woche so heftig ausgesiebt, dass die Top Ten bereits feststeht. Mit dabei: die 20-jährige Elena Egli aus Mönchaltorf. In der zweiten Folge bekam sie den obligaten neuen Haarschnitt, der gleich mit einigen Litern Tränen begossen wurde. Mit diesem ist sie übrigens auch Tage danach immer noch nicht zufrieden, wie man aus Backstage-Videoclips vernehmen kann. « Gruusigi Stufe und kei Volume » , lautet ihr Fazit. « Ich hatte eigentlich erwartet, dass ich mich danach noch hübsch finde, aber ich fühle mich überhaupt nicht wohl. »

Beim Sedcard-Shooting in dieser Woche geht es laut Jurorin und Model Manuela Frey für einmal nicht darum, in eine Rolle zu schlüpfen, sondern dass man den Menschen hinter dem Bild erkennt und « sich selber bleibt » . Wohl zum ersten und letzten Mal in der Modelkarriere. Und obwohl sich Elena mit ihrer neuen Frisur nicht wohlfühlt, überzeugt sie ihren Teamleader Papis Lovedale mit ihrer « asiatischen Kosmopolität » , was für die Branche « voll mega » sei. Alles verstanden? Ich auch nicht. Weiter geht’s. Denn am gleichen Tag steht noch ein Casting für einen Schuhhändler an. Gesucht werden eine Frau und ein Mann für eine schweizweite Kampagne.

Elena wird für das Auswahlverfahren erneut mit dem grossflächig tätowierten Sandro gepaart. Also fürs Casting. Alles jugendfrei. Bisher jedenfalls. Die beiden haben ja in der ersten Folge bereits gemeinsam einen Job für das Friday-Magazin ergattert, wo Elena wie gewohnt gelobt wurde – auch wenn Manuela Frey sie plötzlich als Elina bezeichnete – und dann schliesslich auch eine Runde weiter kam.

Ein Bild vom Friday-Shooting findet man bereits jetzt auf Elenas Instagram-Account: 

Und nun tritt das Powerduo also erneut gemeinsam an. Und Elena stellt gleich klar: « Wir haben keine Hemmungen, uns zu berühren. »  Soviel zu jugendfrei. Im roten Spitzendress muss sie mit Sandro den Testparcours bestreiten und darauf die Schuhe in Szene setzen.

Dass sie das mit dem Berühren ernst meinen, zeigen sie gleich in ihrer kleinen Performance, als Sandro Elena kurzerhand hochhebt und herumwirbelt . Der Auftritt hinterlässt scheinbar einen guten Eindruck bei den Juroren. Auch wenn Sandro doch etwas mehr gelobt wird als Elena. Er kann tatsächlich erneut abräumen und ergattert seinen zweiten Job. Dieses Mal wird er jedoch nicht mit Elena shooten, die Verantwortlichen entscheiden sich für eine andere Kandidatin.

Zurück in der Modelvilla wird der Fokus auf die gewöhnlichen WG-Probleme gerichtet: Es wird weder geputzt noch aufgeräumt. « Überall Essensreste und Teller – es hat auch schon gestunken, das Lavabo war verstopft » , fasst Elena die Situation zusammen. Also heisst es: Aufräumen! Denn Model-Mama Manuela Frey ist im Anmarsch. Und sie kündigt das nächste Shooting an, bei dem es « heiss »  werde. Da alle mit einem Nacktshooting rechnen, greifen sie panisch zum Rasierer. Zeit für Product Placing, judihui!

«Früher glaubte ich auch, dass Models dumm sind»

18.10.2018

Topmodel-Kandidatin aus Mönchaltorf

Die zwanzigjährige Elena Egli will Switzerland's next Topmodel werden. Beitrag in Merkliste speichern Weit ist es nicht bis zur Location. Das Shooting findet im Keller der Modelvilla statt – unter dem Motto « Sündige Stossgebete » . Jetzt wäre wohl definitiv fertig mit jugendfrei. Es gehe aber imfall nicht primär um sexy, sondern um « Haute Couture »  stellt Frey klar. Mhm. Elena wird in ein « Hauch von nichts »  gesteckt. « Da muss man sich anstrengen, dass es nicht billig wirkt, sondern Kunst ist » , schätzt sie die Lage höchstprofessionell  ein.

Klappen will das Shooting allerdings nicht wirklich. « Mehr aus dir rauskommen, vergiss das Outfit, mehr Feuer » , muss sie von Manuela Frey angeheizt werden. Dass die Kerzen im Raum die einzigen mit Feuer sind, stellt jedoch auch die Stimme aus dem Off schnell fest. Sie kann die Tipps nicht richtig umsetzen und ist entsprechend enttäuscht. « Ich habe mich nicht wohlgefühlt. »  Sie rechne mit einem Rausschmiss.

Und schon steht wieder die Entscheidung an. « Bei dir sieht jedes Foto fast immer gut aus, aber beim Shooting wolltest du zu viel und warst zu verkrampft » , so das Fazit von der Modelmama nach ihrem Walk. « Du kommst nicht aus dir raus und ich glaube, dass du dich mehr lieben musst. »  Was soll denn das jetzt wieder heissen?  «Ich habe hier vier schöne Fotos», fährt Frey aber ohne weitere Erklärung fort, während das ganze «Team Papis» inklusive Elena vor der Jury steht. «Ein Foto ist mutig, modern und haut mich einfach um. Und das gehört  – Elena.» Jupiiiii, die Mönchaltorferin hat es also trotz eher langweiligem Shooting geschafft, zu überzeugen. 

Und nächste Woche? Die Vorschau zeigt ein dramatisches Sporttraining, ein dramatisches Shooting in der Luft und eine dramatische Social-Media-Schulung – die offenbar einem schlechten Porno ähnelt – plus ein DRAMATISCHES RIESENCASTING. Das kann ja dramatisch werden…

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