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Politik

Die Testplanung in Winterberg stösst auf grosses Interesse

Das 4,5 Hektaren grosse Areal Ölwis/Blankenwis im Weiler Winterberg der Gemeinde Lindau soll überbaut werden. Wie das geschehen soll oder könnte, wurde am Dienstagabend der Bevölkerung erläutert. Das Interesse war gross, der Bucksaal gestossen voll, kritische Voten blieben aber noch aus.

Rund 250 bis 300 Wohnungen sollen laut Vorgaben des Gemeinderats auf den beiden Parzellen Ölwis/Blankenwis erstellt werden. Sie bieten Platz für 500 bis 700 Einwohner. Bevor gebaut werden kann, muss ein in einem nächsten Schritt ein Richtprojekt und anschliessend der Gestaltungsplan erstellt und von der Gemeindeversammlung genehmigt werden.

Abgeschlossen werden konnte in der Zwischenzeit die Testplanung, noch ausstehend ist der entsprechende Schlussbericht. Er wird erst nach der Informationsveranstaltung abgeschlossen, weil das Echo auf die bisher geleisteten Arbeiten im Rahmen der Testplanung darin einfliessen werden.

Nach dem Informationsteil, der von der Gemeinderätin und Hochbauvorsteherin Susanne Sorg (FDP) und Birgitta Schock, die die Testplanung leitete und moderierte, bestritten wurde, beantworteten die Verantwortlichen Fragen aus dem aus knapp 300 Personen bestehenden Publikum.

Da die Überbauung in Etappen ausgeführt werden soll, stellte ein Anwohner die Frage, mit welcher Bauzeit zu rechnen sei. Der Vertreter der Grundeigentümer ging von einer Dauer von drei bis sieben Jahren aus. Die Dauer hänge alleine davon ab, wie schnell die Wohnungen vermietet oder verkauft werden könnten. Entscheidend sei alleine der Markt.

«Wir wissen nicht, wann die neuen Einwohner einziehen, wir kennen den Mietermix nicht und wissen deshalb auch nicht, wann wir mit wie vielen neuen Schülern rechnen müssen.»

Kurt Portmann, Schulpräsident Lindau (SVP)

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