Herr Quitschau, Sie arbeiten seit zwei Monaten als Küchenchef im Wallberg. Klappt bereits alles so wie Sie es sich vorgestellt haben?
Thorsten Quitschau: Wir befinden uns immer noch in der «Findungsphase». Fast gleichzeitig mit mir starteten vier neue Mitarbeiter in der Küche. Es braucht jeweils rund drei Monate, bis ein neues Küchenteam eingespielt ist. Zudem haben im Sommer noch zwei Lehrlinge bei uns begonnen. Da muss man sich gleichzeitig auf unzählige Dinge konzentrieren können.
Können Sie dabei noch jeden Teller kontrollieren, der die Küche verlässt?
Eigentlich wäre dies das Ziel, doch je nachdem stehe ich auch im hinteren Teil der Küche am Herd und muss diese Aufgabe delegieren. Die Arbeit in einer Restaurantküche ist immer ein Zusammenspiel, man muss sich gegenseitig aufeinander verlassen können.

