Sanierungsbedürftig und zu klein sei sie, die Fehraltorfer Asylunterkunft. Die Gemeinde benötigt deshalb eine Zusätzliche – als Ergänzung zum bestehenden Standort auf dem Areal der Abwasserreinigungsanlage (Ara) Fehraltorf-Russikon im Industriegebiet Undermüli. Die Unterbringung von Flüchtlingen mit Status N, Antrag in Bearbeitung, und von vorläufig aufgenommenen Asylsuchenden sei derzeit unbefriedigend, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.
«Die Mietkosten sind relativ hoch, die Betreuung ist aufwendig und die Lärmbeschwerden von Nachbarn häufen sich», sagt Gemeindeschreiber Marcel Wehrli. Zudem wird die Ara aus Platzmangel in den kommenden Jahren für total 36 Millionen Franken ausgebaut (wir berichteten).
Die bestehende Asylunterkunft befindet sich auf dem Grundstück der Ara und bietet momentan Platz für 28 Personen. Aufnehmen müsste die Gemeinde nach Vorgaben des Kantons jedoch 44 Personen, nämlich 0.7 Prozent der Wohnbevölkerung.
«Die Mietkosten sind relativ hoch, die Betreuung ist aufwendig und die Lärmbeschwerden von Nachbarn häufen sich»
Marcel Wehrli, Gemeindeschreiber Fehraltorf

